Geteiltes Leid ist doppeltes Leid

Für viele Menschen besteht das Büro scheinbar aus Mauern der Anklage.
Ständig wird genörgelt, gemeckert und geschimpft.
Schnell werden Gleichgesinnte ausfindig gemacht, die das Klagelied im Kanon mitsingen.


Natürlich gibt es genug Situationen in den wir uns zu Recht aufregen und Dampf ablassen.
Grinsend als Daueroptimist durchs Leben zu Laufen ist auch nicht der richtige Weg.
Aber wenn uns das Klagen zur Gewohnheit wird, machen wir die Sinnlosigkeit zu unserem ständigen Begleiter.

Schon der römische Kaiser und Philospoh (121-180 n. Chr.) hat es treffend formuliert:

„Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an.“

Oft greinen wir, weil wir die Herausforderung als sinnlos ansehen.
Und da wir unsere Zeit mit dem meckern verschwenden haben wir keine Kraft und Zeit um den Sinn des Handelns zu finden.

Daher sollte man sich in der nächsten Situation, in der man an liebsten laut losschreien möchte einfach mal gefühlt von außen betrachten:

Regt sie oder er sich zu Recht auf oder einfach nur, damit sie oder er sich Freunde im Mecker-Club machen möchte und auf Zustimmung und Bestätigung hofft?

Mit ein wenig mehr Gelassenheit kann so mancher Streit vermieden werden. Entspanntes Atmen in einer angespannten Situation hilft, nicht mit auf das Vorwurfs-Karussell zu springen.


„Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.“
Marie von Ebner-Eschenbach, Schriftstellerin 1830 -1916

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