Ein Brett vor dem Kopf oder digitale Scheuklappen

Die nächste Generation der Smartphones ist am Start. Die Displays werden immer größer und heller.
Der Dopamin-Kick beim Betrachten neuer Benachrichtigungen auch.
Die Industrie verschärft damit noch einmal die Drogendosis für die Smartphone-Junkies. Wir werden noch mehr Lebenszeit mit den leuchtenden Geräten verbringen, mehr virtuell und weniger real leben.
Aber egal wie hoch die Auflösung im Social-Media-Stream ist: Das echte Leben ist einmalig und begrenzt. Aber da es im Leben nur Fortschritt nach Anstrengung gibt gehen wir den leichten Weg.
Wir füttern unser Steinzeit-Hirn mit Mikrobelohnungen im digitalen Irgendwas. Und vergessen, dass unser Leben durch gelungene Beziehungen zu Menschen lebenswert wird.
Natürlich ist ein Smartphone ein gutes Arbeitsgerät um Abläufe zu vereinfachen, zum Beispiel um das Treffen einer Fußballmannschaft zu organisieren.
Wenn man aber keine echten Freunde mehr hat, mit denen man sich treffen kann verlieren wir die Chance zur Weiterentwicklung und sind von der Medienindustrie noch mehr abhängig als die Fernsehgeneration.
Also, geht raus, trefft Menschen lacht gemeinsam und geht zwischendurch offline. Langfristig gibt es dann die größeren Belohnungen als ein "Like" in einer App.

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