Ärgerliches delegieren

Die meisten von uns klagen über zu viel Arbeit, zu viele Störungen und zu viele Ärgerlichkeiten.
Wenn wir aber strategisch mal auf die Punkte schauen, über die wir uns immer mal wieder ärgern finden wir bei einigen Angelegenheiten sicherlich jemanden, der es besser und / oder billiger erledigen kann als man selbst.
Und weniger Stresshormone gibt es gratis dazu.

Ich zum Beispiel koche gerne, finde es aber unangenehm, Teig an den Händen kleben zu haben. Also überlasse ich das Backen dem Bäcker oder die Teigzubereitung unserem Therm... unserer Mehrzweckküchenmaschine.
Ein simples Beispiel für gelungene Arbeitsteilung in unserer Gesellschaft. Doch es funktioniert genauso einfach in anderen Arbeitsbereichen.

So habe ich mich in einem Vierteljahrhundert als Unternehmer immer wieder geärgert wenn Fahrzeuge aus unserem Fuhrpark durch andere Verkehrsteilnehmer beschädigt wurden.
Der Aufwand, sich um ein Ersatzfahrzeug zu kümmern, die Gegenseite, Gutachter und Werkstätten zu kontaktieren war mir stets ein Gräuel.

Dabei kann es so einfach sein: Viele Anwälte bieten als Service das Schadenmanagement an. Die Kosten des Anwalts müssen vom Unfallgegner und dessen Haftpflichtversicherung in unverschuldeten Fällen vollständig übernommen werden.
Er hat Akteneinsicht, klärt als erstes die Haftungsfrage und reduziert dadurch die Unsicherheit. Er kommt an bessere Informationen von der Gegenseite und hat im Gegensatz zur Versicherung kein Interesse an einer Reduzierung der Schadenskosten.
Also werde ich beim nächsten Unfall den Anwalt meines Vertrauens anrufen, ihm die Daten durchgeben und er kümmert sich um den Rest. Und ich mich um meine Arbeit.

Hier ein Artikel zu dem Thema: Rechtstipp

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