Mein Curriculum: Bewusstsein versus Wissen

Das Jahr 2017 wurde entscheidend von meiner Teilnahme am Curriculum der Upstalsboom-Hotelgruppe geprägt.

An 6 x 2 Tagen hat sich ein bunter Haufen Menschen getroffen und berührt.
Ca. fünfzehn "Upstalsboomer" aus allen Bereichen und Hotels trafen auf sieben "Upstalsboomer auf Zeit". Als externer Teilnehmer war ich einer von Ihnen. Mittlerweile bezeichne ich mich aber als "Upstalsboomer im Herzen", denn die kulturelle Entwicklung des Unternehmens und seiner Mitarbeiter hat mich stark beeindruckt.

 

Mirco Hitzigrath und Bodo Janssen haben uns in den sechs Modulen dazu bewegt, bei uns selbst anzufangen. Der grundehrliche Blick in den Spiegel mit einem neuen Bewusstsein für Körper, Geist und Sprache und die intensiven Gespräche mit den anderen Teilnehmern haben eine Menge Krusten aufgebrochen und viel Gutes in mir zum Vorschein gebracht. 

Durch viele kluge Fragen hat sich mein persönliches Leitbild im Laufe des Jahres stark verschärft und entwickelt. Gemeinsam konnten wir erleben, dass gelingende Beziehungen Grundlage unseres Zusammenseins und damit das berufliche und private Fundament sind.
Diese Grundlage wurde für die Auseinandersetzung mit der Führung von Menschen genutzt. Wie können wir Menschen führen, wenn wir uns selbst nicht führen können? Und wie führen als "Dienstleister" Menschen zur Selbsterkenntnis und -führung?
Im letzten Modul stand die Achtsamkeit als Schlüssel zu emotionaler Intelligenz im Mittelpunkt.

Da wir uns nur alle zwei gesehen haben war es wie bei kleinen Kindern: Sieht man sie täglich nimmt man ihre Entwicklung kaum wahr. Sieht man sie nur alle zwei Monate haben sie sich wieder mächtig weiterentwickelt. So ging es auch uns.
Es war unglaublich, wie viel mehr Vertrauen, Mut und Offenheit jeder von uns ausstrahlte. Wenn man den Menschen in den Mittelpunkt stellt wird dabei in einer Gruppe eine Lawine der Entwicklung. Die Leistungen bei Upstalsboom zeigen, dass New Work auch ohne philosophische Endlosdiskussionen funktioniert, wenn man ins Handeln kommt.

 

Einzelne Kursteilnehmer hatte in Ihren Teams ähnliche Workshops abgehalten und damit die Ergebnisse multipliziert. Viele Tränen der Freude, Erkenntnis und Mitgefühl sind geflossen. Im Laufe der letzten Jahre war ich auf vielen Seminaren, Workshops und sonstigen Veranstaltungen. Immer habe ich dabei viel Input für den Kopf erhalten. Beim Curriculum wurde aber gleichermaßen das Herz berührt, weil es um uns Menschen und nicht um unser Fachwissen ging. Dabei haben Mirco und Bodo stets das rechte Maß von Führung und Zurückhaltung in der Gruppe gefunden, so dass sich jeder intensiv einbringen konnte.

 

Es war weder eine theologische noch eine spirituelle Veranstaltung, es hat aber mir aber gezeigt, wie viel Geist in uns allen steckt.

Wenn das Bewusstsein entwickelt und nicht nur das Wissen optimiert wird nimmt man etwas für das ganze Leben mit.

Auch in 2018 findet wieder das Curriculum statt.


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